Warum BARFEN

Warum sollte ich BARF’er werden

BARF ist ein einfaches Konzept. Der Hund ist von seiner Natur aus ein Karnivor, also ein Fleischfresser. Ein Fleischfresser sollte Fleisch fressen. Fleischfresser fressen in der Natur andere Tiere, denn Tiere bestehen aus Fleisch (und ein paar anderen Komponenten) die einzig richtige und einzig natürliche Nahrung für Karnivore.

Wenn mein Hund BARF nicht verträgt

„Wenn ein Hund Rohfutter nicht verträgt, lieg es nicht daran, dass das Futter nicht in Ordnung ist, sondern daran, dass der Hund nicht in Ordnung ist“. BARF disqualifiziert sich als Ernährungskonzept nicht, wenn ein kranker Hund es nicht verträgt. Vielmehr bietet BARF die Möglichkeit, die Ernährung mit wenig Mühe auf die Bedürfnisse der individuellen Hunde abzustimmen.

„Getreide, Milchprodukte oder andere „nicht artgerechte Komponenten der Nahrung.“-Swanie Simon.

Gesundheit

Das Ergebnis der Fütterung auf Getreide basierenden Nahrung wird immer deutlicher durch den enormen Zuwachs an Krankheiten an unserer Hundepopulation. Krebs, Allergien, Pankreasinsuffizienz, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen treten immer häufiger auf. Ein Organismus braucht 10.000 – 15.000 Jahre, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung umzustellen. Um sich auf Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre. In diesen 60 Jahren hat sich der allgemeine Gesundheitszustand unserer Hunde drastisch verschlechtert. Das hängt mit der Ernährung zusammen. Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, dass Fertigfutter einer der Hauptverursacher eines schlechten Gesundheitszustandes ist, und suchen Alternativen zu Fertigfutterprodukten. Eine dieser Alternativen, die mittlerweile Befürworter in der ganzen Welt hat, ist die sogenannte BARF-Ernährung.

Enzyme

Verdauungsenzyme helfen bei der Verdauung, indem sie die Nahrungsmittel in resorbierbare Bestandteile aufspalten. Des Weiteren sind Enzyme an sämtlichen metabolischen Vorgängen im Körper beteiligt. Die Bauchspeicheldrüse wird durch enzymtotes, nicht artgerechtes Futter, insbesondere mit hohem Getreideanteil, überbeansprucht. Sie ist zwar oft noch in der Lage, die Enzyme, die für die Verdauung nötig sind, zu produzieren, produziert dafür nicht genügend Enzyme, die für andere metabolische Vorgänge benötigt werden. Es entsteht eine Art „Enzymraub“, die den gesamten Organismus krankheitsanfällig werden lässt. Es ist in der Natur vorgesehen, dass Enzyme mit dem Futter aufgenommen werden. Kochen vernichtet Enzyme, sodass bei gekochter Nahrung keine Enzyme mit dem Futter aufgenommen werden. Die Bauchspeicheldrüse muss dieses Defizit ausgleichen. Irgendwann schafft es die Bauchspeicheldrüse nicht mehr und das Tier erkrankt. Auch wenn die Bauchspeicheldrüse selber nicht erkrankt, sind solche Tiere meist von Krankheiten geplagt, denn die Enzymaktivität ist im ganzen Körper eingeschränkt. Rohfutter liefert Enzyme, sodass ein Hund, der von Anfang an Rohfutter frisst, keiner Enzyme als Nahrungsergänzung bedarf. Wurde ein Tier aber jahrelang mit Fertigfutter ernährt, kann es sein, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig funktioniert. In diesem Fall ist es sinnvoll, Enzyme zu füttern. Manchmal erholt sich die Verdauung nach einiger Zeit so weit, dass die Enzyme wieder abgesetzt werden können. Bei einigen Hunden, vor allem solchen mit chronischen Verdauungsstörungen oder degenerativen Krankheiten, ist es notwendig, ständig Verdauungsenzyme beizufüttern. Bei Krankheiten, in der Rekonvaleszenz und bei entzündlichen Prozessen ist es hilfreich, den Körper mit zusätzlichen Enzymen zu unterstützen.

Parasiten im Fleisch

Auch wenn der Befall von Parasiten recht selten ist, kommt er dennoch vor.

Um Toxoplasmen abzutöten, sollte das Fleisch mindestens acht Stunden bei minus 20 Grad durchgefroren werden. Auch beim Rinderbandwurm sollte das Fleisch bei minus 20 Grad eingefroren werden, empfiehlt das BgVV. Laut BfR hat sich bei Trichinellen das Einfrieren des Fleisches ebenfalls bewährt. Bei Sarkosporidien rät das BfR, das Fleisch mindesten drei Tage bei minus 20 Grad einzufrieren. (Erhitzen in der Mikrowelle ist aber nicht geeignet, nach BfR.)

Wer also sicher gehen möchte, sollte Fleisch immer mehrere Tage bei minus 20 Grad einfrieren und erst dann verzehren oder zum Verzehr bereitstellen.

Wurmbesatz

Ein gesunder, gut funktionierender Organismus mit einer intakten Darmflora hat mit einem Parasitenbefall im Regelfall keine Probleme. Ein gutes Beispiel sind hier freilebende Wildtiere in ihrem natürlichen Umfeld. Diese regulieren den Wurmbefall durch das Fressen bestimmter Kräuter und tierische Bestandteile. Da unsere Haustiere diese Möglichkeiten nur noch sehr eingeschränkt bis gar nicht haben, sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen. Denn: Während ein geringer Wurmbesatz bei einem gesunden Organismus nicht zwangsweise Beeinträchtigungen auslöst, kann ein Ungleichgewicht oder Stoffwechselstörungen schnell zu einem stärkeren Befall und damit zu gesundheitlichen Problemen führen.

Der Mangel an Kräuterinhaltstoffen und tierischen Bestandteilen, wie Saponine, Bitterstoffe, Fell und Gerbstoffe kann bei unseren Haustieren zu einer Anfälligkeit für überhöhten Wurmbesatz führen. Im Gegensatz zu ihren in der Wildnis lebenden Artgenossen haben sie oftmals nicht die Möglichkeit, die genannten Stoffe durch Pflanzen, Kräuter und Beutetiere aufzunehmen. Doch gerade diese Stoffe tragen nachweislich bei ihren wilden Verwandten dazu bei, einen übermäßigen krankhaften Wurmbesatz durch die gesunde BARF Ernährung zu vermeiden.

Um seltener einen Grund für chemische Wurmkuren (Arzneimittel) zu haben, sollte daher der Darm des Tieres mit entsprechenden Kräutern und tierischen Bestandteilen, die im BARF und bestimmten Kräutermischungen enthalten sind, unterstützt werden. Dies erreichen Sie, durch einer ausgewogenen BARF Ernährung, die den Mangel an Kräuterinhaltstoffen wie Saponine, Fell, Bitterstoffe und Gerbstoffe wieder ausgleichen kann.

Getreide / Malz / Mais / Reis (Korn) / Amaranth / Hirse

Getreide ist kein natürlicher Bestandteil der Ernährung von Wildkaniden (Wölfe, Wildhunde, Kojoten, Schakale, Füchse, etc.)

Getreide bildet Säuren, z.B. Phytinsäure,
die z.B.die Kalziumaufnahme hemmt und somit zu Skeletterkrankungen führen kann.

Speichel und Magensaft enthalten beim Hund keine Kohlehydrat spaltenden Enzyme (Amylase). Der überwiegende Teil der in Getreide enthaltenen Kohlehydrate wird erst im Dickdarm durch Fäulnisbakterien aufgeschlossen, weil die Bauchspeicheldrüse auf Dauer nicht genügend Amylase bilden kann. Diese Fäulnisbakterien bilden Enzyme, die Kohlenhydrate (Mehrfachzucker) in Einfachzucker aufspalten. Dabei entstehen Gase/Stoffwechselgifte, die über die Leber entgiftet werden müssen, den Organismus belasten und auf Dauer zu chronischen Organschäden und Stoffwechselerkrankungen führen. Mit zunehmendem Alter ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Bauchspeicheldrüse und Leber aufgrund ständiger Überlastung/Überproduktion Versagen.
Die Giftstoffe, die durch die Leber nicht mehr abgebaut werden können und auch über die Haut/Lunge nur zum kleinen Teil (Hund stinkt oder hat Hautprobleme), gehen dann ins Blut und können das Zentralnervensystem und die anderen Organe nachhaltig schädigen. Die Auswirkungen der Organschäden, werden oft als altersbedingt angesehen, obwohl man durch die richtige Fütterung (BARF), die Organschäden vermeiden kann.


Web – Auftritte und Partner von Böcher’s BarfBar:

  1. www.barfbar-witten.de
  2. www.boechers-barfbar.de
  3. www.Yanora.de

Züchter Hunde:

  1. Hovawart vom Pferdebach: www.hovawart-vom-pferdebach.de
  2. „Golden-Shepard-Mix“: www.dein-glueckshund.de

Züchter Katzen:

  1. Cherubien’s  www.silberbirmas.de
  2. Cherubien’s www.Black-rex.de

Hundeschule

  1. Dein Glückshund www.dein-glueckshund.de

Garten- und Landschaftsbau

  1. Böcher & Mummeshohl GbR www.galabau-bum.de