Giftige Lebensmittel – für den Hund

Giftige Lebensmittel – für den Hunde und Katzen

Avocado:

Sie beinhaltet das Toxin Persin, welches für den Menschen nicht gefährlich ist. Beim Hund verursacht es jedoch ab einer gewissen Meng Schäden des Herzmuskels. Folge können Herzversagen und Entzündung anderer Organe sein.

Weintrauben:

Sie  führen zu einer drastischen Erhöhung des Calziumgehaltes im Blut, wodurch es zu hochgradig erhöhten Nierenwerten kommt. Symptomatisch äußern sich diese beim Hund in Durchfall, Magenkrämpfen, Appetitlosigkeit,
Lethargie und reduziertem Urinabsatz. Im Endstadium kommt es im schlimmsten Fall zum Nierenversagen. Die giftige Dosis liegt um 120 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.

Alkohol:

Alkohol wird vom Hund nur sehr langsam und unvollständig abgebaut, so dass es bereits kurz nach der Aufnahme zu Symptomen einer Vergiftung kommt. Schon geringe Mengen führen zu Erbrechen, Koordinations-Störungen und
Atemnot. Schwerere Folgen sind Koma und Tod.

Schokolade:

Sie enthält Theobromin, welches giftig fürden Hund ist. Nach dem Verzehr von Schokolade kommt es beim Hund zu Erbrechen, Durchfall und Muskelzittern. Besonders viel Theobromin enthält dunkle Schokolade und Kakaopulver. Weiße
Schokolade weist den geringsten Gehalt auf. Je nach Kakaoanteil der Schokolade sind 8 bis 60 Gramm pro Kilogramm giftig für den Hund.

Koffein:

Koffein beinhaltet Methylxanthin, was den Blutdruck steigert und die Reizschwelle der Nerven im Gehirn senkt. Die daraus resultierenden Folgen für den Hund sind Unruhe, Zittern, Krämpfe und gefährliche Herzrhytmußtörungen.

Bohnen:

Rohe Bohnen sind durch den Gehalt des Toxins Phasin giftig für den Hund. Es kommt zu Blässe, Erbrechen, Bauchkrämpfen und blutigem Durchfall.
Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit, Kolik, Fieber, Kollaps, Leber- und Milzschwellung.

Steinobst:

Jede Steinfrucht beinhaltet in seinem Kern die toxischen Stoffe Amygdalin und Prunasin. Diese Giftstoffe verursachen eine Blockierung der Zellen durch die Abspaltung der gefährlichen Blausäure im Stoffwechsel des Hundes. Es kommt schnell zu Erbrechen, sowie einer stark erhöhten Herzfrequenz, die zudem mit hohem Fieber einhergeht. Charakteristisch ist ein Blaumandel-Geruch des Hunde-Atems.

Süßstoff:

Süßungsmittel enthalten den Zuckeraustauschstoff Xylit, der zu einer dramatischen Senkung des Blutzuckerspiegels führt. Die Folgen für den Hund sind eine allgemeine Schwäche, Koordinations-Schwierigkeiten und Krämpfe.

Knoblauch und andere Laucharten:

Knoblauch ist ein Zwiebelgewächs und hat damit dieselbe toxische Wirkung wie diese. Einige Hundehalter sagen Knoblauch eine antibakterielle Wirkung nach, außerdem soll es Ungeziefer fern halten. Mir persönlich wäre auch hier das Risiko einer Vergiftung zu hoch.
-> Vomitus, Diarrhoe, Schwäche, Tachypnoe, Tachykardie, Anämie, Ikterus, Hämoglobinurie

Paprika, Tomaten und Aubergine (und Kartoffel)

Diese Nachtschattengewächse enthalten das für Hunde giftige Solanin. Bei Kartoffeln kommt es in den grünen Stellen sehr gehäuft vor, diese sollten also großzügig rausgeschnitten werden, ansonsten geht von der Kartoffel keine Gefahr aus. Tomaten und Auberginen verlieren ihren Solaningehalt, wenn sie überreif sind, doch auch dann sollte es nur in geringen Mengen gefüttert werden.
-> schädigt lokal die Schleimhäute und führt zu Durchfall, Krämpfen, Paresen und Atemlähmung

Hülsenfrüchte:

Erbsen, Bohnen, Soja und andere Hülsenfrüchte sind für Hunde giftig. Sie enthalten das Gift Phasin. Durch eine lange Kochzeit von mindestens 30 Minuten wird es zerstört. Trotzdem enthält es dann noch Fermenthemmer, die sehr unverdaulich machen, also sollten Hülsenfrüchte meiner Meinung nach einfach vom Speiseplan gestrichen werden schließlich gibt es so viele andere Gemüsesorten, die gut vertragen werden.
->Schädigung der Dünndarmschleimhaut und damit Störung der Absorption, Verringerung der Aktivität von Enzymen in der Darmschleimhaut und damit der Verdauungskapazität, Veränderung der Darmflora. Nach längerdauernder Aufnahme Schädigung der Darmschleimhaut irreversibel.

Nüsse:

  • Grundsätzlich können alle frischen Nüsse einen nicht sichtbaren Pilz-/Schimmelpilzbefall bekommen/haben. Die Fruchtschalen der Bäume können von einem toxinbildenen Pilz befallen sein. Dieser Pilz (Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar mit Strychnin) kann bei der Einnahme der Fruchtschale – bedingt durch seine stark neurotoxische Wirkung – bei Hunden zum Tod führen!

    ->Die Symptome sind: Erbrechen, epileptiforme Anfälle, Zittern und tonisch-klonische Krämpfe (Versteifung der Gliedmassen und anschliessend symmetrische Zuckungen).

  • Nüsse besitzen einen sehr hohen Phosphorgehalt, der die Nieren stark belastet, weswegen sie als regelmäßiger Bestandteil in der Futterration ungeeignet sind.

Walnuss- (Juglans regia) und Schwarznussbäumen (Juglans nigra)

Die Fruchtschalen der beiden Bäume können von einem toxinbildenen Pilz befallen sein. Dieser Pilz (Penicillium crustosum) mit dem Wirkstoff Roquefortin C (vergleichbar mit Strychnin) kann bei der Einnahme der Fruchtschale – bedingt durch seine stark neurotoxische Wirkung – bei Hunden zum Tod führen! ->Die Symptome sind: Erbrechen, epileptiforme Anfälle, Zittern und tonisch-klonische Krämpfe (Versteifung der Gliedmassen und anschliessend symmetrische Zuckungen).

Erdnüsse

=> extrem hohes Allergenpotential
=> Epileptische Anfälle, wird vermutet sogar Auslöser dieser Anfälle zu sein.
=> sind meist erhitzt, auch wenn sie in der Schale sind

UNBEKÖMMLICH

Chips oder Salzstangen:

Diese Knabbereien sind sehr salzhaltig und stark gewürzt. Die große Salzaufnahme erhöht den Blutdruck undbelastet die Nieren und das Herz des Hundes.

Milch:

Milch und Milchprodukte sind nicht giftig, jedoch führt der enthaltene Milchzucker eventuell zu starken Durchfällen. Grund hierfür ist die eingeschränkte Möglichkeit des Hundes Laktose zu verdauen oder zu verwerten.

Rohes Eiklar:

Ein rohes Hühnerei kann dem Hund durch seinen Gehalt des Proteins Avidin auf Dauer schaden. Das enthaltene Protein bindet Biotin und verhindert seine
Aufnahme in den Körper. Biotin ist wichtig für Haut und Fell des Hundes.

Nüsse:

Sie besitzen einen sehr hohen Phosphorgehalt, der die Nieren stark belastet, weswegen sie als regelmäßiger Bestandteil in der Futterration ungeeignet sind.